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Wir stellen die DJs Ivan Gomez und Rado vor.

Diesen Monat sprechen wir mit einem neuen Star aus Barcelona, Ivan Gomez, und einem der besten DJs aus Amsterdam: DJ Rado.

Einer der heißesten DJs in der spanischen Bärenszene und ein Producer, der seinen mitreißenden Tribal-Sound ausdrückt, ist Ivan Gomez. Gomez hat 2004 bei der Bear Factory und Flaix FM angefangen und spielt jetzt überall in Spanien und bei größeren europäischen Events wie Gay Village und Gorgeous (Rom), Love Ball (Barcelona), London Global Dance Festival und bald können wir ihn endlich bei der Cock-Pit in Deutschland hören.

Ivans Produktionen sind zahlreich, seitdem er 2008 damit anfing. Sein erster Track „Work my beats“ war 2008 ein großer Erfolg auf Ibiza. Zwei Jahre später hatte er eine Anzahl Remixes bei Southside, Houseworks, Sorry Shoes und Underside Spain und er bekam viel Lob von Roger Sanchez, Damien J Carter, Daniel Portman, Edson Pride, The Flash Brothers und Thomas Penton. Sein Remix von Ralph Falcon & Oscar G´s club Hit “Dark Beat” kam in die Top 20 von Beatport. Demnächst wird sein Remix von Natalie Gauci “Without You” das offizielle Video im weltweiten Music TV sein.
Jetzt ist Gomez auch seit Kurzem Mitbegründer von Guareber Records zusammen mit Nacho Chapado und Fran Ramirez. Er hat bereits die Nummer 1 der Progressive Charts auf www.junodownload.com erreicht mit Ivan Gomez, Lusky & Victor Karam “The Violin Track”.

RADO www.myspace.com/djrado_eu

Rado hat 2004 in Sydney angefangen, wo er schnell einer der gesuchtesten DJs in der Szene wurde. Seine Geschichte ist etwas anders als bei den meisten DJs. Er hat sich nie danach gedrängt, in Clubs zu spielen. Aber 2004 haben die führenden DJs in Sydney dafür gesorgt, dass er es doch tat. Kurz nach seinem Debut wurde er Vollzeit- Resident DJ in den wichtigsten Bars und Clubs.
Er wurde von Sydneys wichtigster schwuler Location (The Midnight Shift) für die größte Leder-Party (Indulgence) verpflichtet und später wurde er dort der Resident DJ. Große Tanzpartys rissen sich um ihn, einschließlich em Mardi Gras Sleaze Ball und dem Leather Pride-Event Inquisition. Sydneys größter Club (Home) und der schwule Super-Club Arq engagierten ihn als Resident für ihre Sonderveranstaltungen.
Seitdem er 2008 nach Europa zurückgekehrt ist, hat er bei NightControl und Greenkomm in Köln und bei Naughty in Brüssel gespielt, und außerdem noch mal in Sydney bei Day Wash @Chinese Laundry. Er ist Resident bei UC Frankfurt und Supersize(d) Amsterdam und regelmäßiger Gast bei Bear Necessities in Amsterdam.

Seine Sets beinhalten progressive, house, tribal, tech house, deep house. Er kann sehr leicht und subtil Energien erzeugen. Er ist ein DJ, der immer den richtigen Track in der Hand hat, um die Emotionen zu vermitteln, die das Publikum gerade braucht.

Und jetzt ein paar Fragen an die Beiden:

RTB: Welche Art Musik spielt ihr am Liebsten?

dj ivan und gomez rado 02

IG: House Music, alle Arten. Ich mag alle Musikstile, aber zum Spielen bevorzuge ich House. Ich spiele gerne lange Sets mit allen Untertönen von deep vocal-Rhythmen zum Aufwärmen bis zu tribal und progressive, wenn der Saal schon kocht.
R: Ich möchte gerne die Energie hoch halten. Ich mag am Liebsten groovin tech oder progressive house, abhängig von dem Ort und der Zeit, wo ich bin. Zum Anfang spiele ich gerne etwas, was die Leute kennen, später dann etwas mehr progressiv und fetzig.

RTB: Wo tretet ihr auf?

IG: Ich bin jetzt selbstständig. Von 2004 bis 2008 war ich Resident bei Bear Factory. Jetzt spiele ich bei Gorgeous, Radio Londra und Gay Village (Italien); Naughty (Belgien); und The Loft, Strong gMatic und Martins (Spanien). Demnächst bin ich beim London Global Dance Festival, Pride Barcelona und der Testosteron Party in der Schweiz.


R: Ich habe bei den meisten schwulen Events in Sydney gespielt, wie Midnight Shift, Phoenix, Colombian, ARQ. Seitdem ich in Europa bin, war ich in Köln, Brüssel und Frankfurt. Seitdem ich vor zwei Jahren nach Amsterdam gezogen bin, bin ich regelmäßig bei der bekannten Party Bear Necessity im Club Odeon, SuperSize(d) im Club Church und ich gastiere im The Web Amsterdam.

RTB: Wer hat euren Musikgeschmack beeinflusst?

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IG: Eine Menge von Künstlern, von den Achtzigern bis heute. . Larry Levan, Todd Terry, Masters At Work, Roger Sanchez, Danny Tenaglia, Cesar de Melero und viele weitere.
R: Ich habe keinen besonderen Lieblings-DJ, aber die mich am Anfang in Sydney am meisten beeinflusst haben, sind Chip und Mike Kelly. Was sie gespielt haben (und heute noch spielen), setzt sich sehr stark von dem ab, was man normalerweise in Clubs hört. Ganz zu schweigen davon, wie sie es kombinieren. In Deutschland sind es Wilfried (Saints & Sinners) und Marcel B., bei ihnen bekomme ich immer Lust zu tanzen auf der Greenkomm. Was mich immer wieder aufhorchen lässt, ist Musik, die ich nicht wiedererkenne.

RTB: Wann seid ihr das nächste Mal in Deutschland zu hören?

IG: Ich bin bei den GayGames 2010 zur Cockpit in Köln am 31. Juli 2010. Das ist mein erster Auftritt in Deutschland und ich freue mich sehr darauf.
R: Ich freue mich, wieder in Köln beim Sonar Wave Festival während der Gay Games zu spielen. Ich vertrete Bear Necessity.

RTB: Welche Musik hört ihr zu Hause?

IG: Ich höre alles Mögliche an Musik,vorwiegend entspannende Musik. Zu Hause keine House-Musik, außer wenn ich im Studio produziere.
R: Deep. Mit oder ohne Gesang. Ich höre gerne deep house oder gute progressive melodische Stücke. Ich höre ziemlich viel Proton Radio.

RTB: Was würdet ihr an der Welt ändern?

IG: Weniger reiche Leute und mehr Gleichheit überall.

R: Bin ich hier bei der Miss World-Wahl?