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MZ: Die Kölner Bartmänner waren vor zwei Jahren fast totgeglaubt. Nun gibt es einen neuen Vorstand aus drei Personen. Gianni Vitale, Manfred Homann und Frank Castiglione. Was hat euch bewegt?

 

M. Unser Anliegen war es auch, die Tradition aufrecht zu erhalten. Es stimmt, die Bartmänner Köln sind die älteste noch tätige Bartmänner- und Bärengruppe der Welt. Das stand auf der Kippe und drohte verloren zu gehen.

Wir erst sind ja erst seit wenigen Jahren in der Gruppe aktiv und, so seltsam es klingen mag, bedeutet das auch: Wir sind „unbelastet“. Das ist ein Vorteil, denn die Szene hat sich stark gewandelt. Weil da auch Vieles nachgelassen hat, was früher Gang und Gäbe war, wollen wir uns engagieren.

 

F. Dass wir uns für einen kleineren, schlankeren Vorstand entschieden haben, erleichtert Entscheidungen. Zudem sind wir auch privat gut miteinander befreundet.

 

MZ: Was ist euer Wahlprogramm?

 

F: Wir wollen mit den Veranstaltungen eine Gelegenheit bieten, die Menschen wieder zusammen zu bringen. Sowohl mit den bekannten Terminen wie Stammtisch und Bärentreffen als auch mit neuen Veranstaltungen.

Da geht es viel um die Kommunikation miteinander. Der Stammtisch in der bekannten Form ist da eine gute Gelegenheit, aber auch in den Bärenkneipen kommt man leicht zusammen.

M. Ja, wir wollen die Kommunikation, im Gegensatz zum Internet, wieder persönlich machen. Wir wollen, dass man sich direkt treffen kann. In den Freundeskreisen, mit den anderen Besuchern, beim Bowling, beim Grillen im Sommer oder auch beim gemeinsamen Kinobesuch.

Das ist ja auch der Grund, einen City Walk beim Bärentreffen anzubieten – eine tolle Gelegenheit, die Stadt kennen zu lernen, aber eben auch zueinander zu kommen.

 

MZ: Wie kann der Mann mit den Bartmännern in Kontakt kommen?

M. Die Kneipen spielen eine große Rolle. Die Bärenkneipen sind heutzutage die ersten Anlaufstellen, gerade für Jüngere. Da kann man uns direkt ansprechen.

 

F. Wichtig ist die Bereitschaft sich einzubringen oder sich zu engagieren.

 

M. Ich denke, das Bedürfnis ist da. Das zeigt das Interesse.

 

F. Zugang findet man natürlich auch über die Homepage www.bartmaenner-koeln.com und auf Facebook unter Bartmänner Köln.

Dann natürlich beim Stammtisch, da kann sich jeder direkt einbringen. Und an normalen Wochenenden werden wir uns mit unseren T-Shirts und Ansteckern erkennbar machen, jeder kann uns da ansprechen.

Eine weitere gute Gelegenheit wird der Welcome-Abend in allen Kneipen zum Bärentreffen sein. Der Bear-Dance am Donnerstag als Begrüßung der Gäste zum Bear Pride wird ja direkt von den Bartmännern Köln veranstaltet.

MZ: Es gibt ja einige ganz neue Programmpunkte zum Bear Pride in diesem Jahr.

F. Ja, neu in diesem Jahr sind unsere Szene-Awards. Es wird nicht mehr nur der neue Mr. Bear Germany und Mr. Internet Bear Germany gewählt, es werden auch Szene-Preise vergeben: Die beste Bären-Bar, Bären-Sauna und Bären-Party.

Dabei bestimmten die Interessierten in einer Facebook-Umfrage jeweils 4 Kandidaten für die Endausscheidung. Aus diesen wird der Gewinner in einem geheimen Internetvoting gesucht.

Im kommenden Jahr supporten die Bartmänner Köln die European Bear Week 2017. Das wird ein internationales Treffen in Köln mit der Wahl des Mr. Bear Europe 2017.