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Part of The Art – ein Kölner Musikprojekt bestehend aus den Kölnern Carsten Düsener und Stephan Runge. Gemeinsam mit Romy Haag, die auch mit David Bowie liiert war, haben sie einen von Bowie’s größten Hits gecovert: Let’s dance – und das so gut, dass nun jede Menge Aufmerksamkeit ihnen gehört.

Für eure aktuelle Single „Let’s dance“ habt ihr eine sehr bekannte Frau gewinnen können. Romy Haag, eine Ex-Geliebte von David Bowie, die mit euch einen von Bowie’s großen Hits covert. Wie kam diese Zusammenarbeit zustande?


Carsten: Ich bin schon sehr lange Fan von Romy Haag und hatte immer vor, sie zu fragen, ob sie einen Song mit uns machen möchte. Als wir Let's Dance aufgenommen hatten, saßen wir in einer Aufnahmepause auf dem Balkon und ich äußerte den Gedanken, dass das doch der ideale Song wäre für ein Duett mit Romy...
Stephan: ...und ich fragte: „Mit Romy Haag? Geile Idee, die kenne ich, ich habe vor kurzem für sie ein Vocalarrangement produziert!“ Wir haben sie dann spontan angeschrieben und ihr das Demo geschickt. Wir waren überglücklich, als nur kurze Zeit später ein promptes YES kam:-)

Seit wann gibt es „Part of the Art“ und wie habt ihr beiden euch kennen gelernt?

Carsten: Part of the Art gibt es als Musikprojekt schon seit Mitte der 90er- Jahre. Ich habe immer wieder unter diesem Namen Musik gemacht und auch viele Jahre unter Part of the Art als DJ aufgelegt. 2010 hatte ich einige Songs im 80s - Stil vorproduziert und da ich Stephans Stimme sehr mag und ich dachte, dass sie perfekt zu dieser Art Musik passt, habe ich ihn einfach angeschrieben und ihm die Demos geschickt.


Stephan: Mir haben die Demos auf Anhieb gefallen, also habe ich Texte und Melodien dazu entwickelt... die gemeinsame Arbeit hat sehr viel Spaß gemacht und wir passen so perfekt zusammen, dass aus geplanten 2 Songs ganz schnell so viele wurden, dass wir im Frühjahr 2012 unser Album "Retronika" als CD und Download rausbringen konnten.

Nun habt ihr eine Single veröffentlicht, die absolutes Hit-Potenzial hat. Das YouTube-Video wird sehr häufig angesehen, online ist der Song bereits käuflich erwerbbar und jeder, der den Song

kennt, steht auf ihn. Wann kommen die Radiostationen auf den Trichter, euch endlich zu spielen?

Stephan: Gute Frage... als Newcomer ohne große Plattenfirma im Rücken hat man es nicht leicht, sich Gehör zu verschaffen. Also bauen wir auf unsere eigenen Energien und darauf, dass es sich mit der Zeit herumspricht, dass es da einen ganz speziellen „Part-of-the-Art-Sound“ gibt, den man nicht verpassen sollte.


Carsten: Wir haben viele Radiostationen in Deutschland mit dem Song bemustert, unsere und die Fans von Romy Haag haben sogar eine eigene Facebook - Fan - Seite „Let's Dance - Play it on the Radio“ ins Leben gerufen, und die Community unterstützt uns tatkräftig, dafür sind wir sehr dankbar.

Was steht bei euch in naher Zukunft musikalisch und an Auftritten noch auf dem Programm?

 

carsten düsener 2
Carsten: Es wird von Let's Dance noch eine Remix Club Edition geben, auf der einige namhafte sowie viel versprechende Nachwuchs-DJs Clubmixe machen. Und wir arbeiten bereits an unserem 2. gemeinsamen Album, das, wenn alles gut geht, im nächsten Frühjahr fertig ist.


Stephan: Auftrittsmäßig hoffen wir, dass wir neben dem Cologne Pride bei vielen CSDs deutschlandweit dabei sein werden und vor allem beim Gay Pride Maspalomas im nächsten Mai.

 

Ihr seid am 01.12. zur Wahl des Mr. Bear Germany 2013 im Kölner Gloria Theater aufgetreten. Wie war der Auftritt für euch unter „Bären“ und habt ihr die Kandidaten kennen gelernt?

 

Carsten: Der Auftritt war toll. Wir sind sehr dankbar, dass die Veranstalter uns die Chance gegeben haben, unsere Musik dort zu präsentieren und die Reaktionen waren durchweg begeistert, was uns natürlich sehr freut. Die Kandidaten konnten wir backstage ja näher kennen lernen und wir haben sehr viel Spaß mit ihnen gehabt, alles klasse Jungs.
Stephan: Nicht nur klasse, sondern auch lecker... da hab ich mich echt gefragt, warum ich bisher so wenig in der Bärenszene unterwegs war.

 

Wir in der Redaktion sind uns sicher, dass eure aktuelle Single auch deutschlandweit einschlagen wird und ihr beste Chancen habt, damit richtig durch zu starten. Seid ihr darauf vorbereitet?


Stephan: Wenn du das sagst... wir hätten nichts dagegen, oder, Carsten?

Carsten: Ich glaube, vorbereitet ist man nicht auf einen "Hit". Entweder es passiert oder halt nicht. Hauptsache es macht Spaß und wir können die Leute mit unserer Art Musik zu machen begeistern.

 

Was treibt ihr beide eigentlich privat, wenn ihr nicht „Part of the Art“ seid?

 

Stephan: Ich bin ja auf vielen Baustellen kreativ und in meiner privaten Freizeit gehe ich es mittlerweile eher ruhig an. Wenn man schon fast alles „mitgenommen“ hat, zieht es einen nicht mehr so nach draußen. Ich treffe mich lieber privat mit guten Freunden oder auf kulturellen Veranstaltungen.


Carsten: Ich habe einen "normalen" Job, in dem ich von Mo-Do arbeite. Mein Arbeitgeber hat mir glücklicherweise die Option auf eine 4 - Tage - Woche eingeräumt, damit ich mich freitags ins Musikstudio verkrümeln kann! In meiner Freizeit geh ich gerne zum Sport, treffe Freunde und gehe aus. Mich trifft man meist in den Kneipen der Altstadt am Wochenende.